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57.000,00 Euro - 315/09



1. Haftung:

Haftung im Vergleichswege offen gelassen

Operateur entfernte der Mandantin am 09. August 2007 einen Tumor an der Nase, wobei der Schnellschnitt zeigte, dass das bösartige Gewebe nahe an den Exzisionsrand heranreichte. Bei der Revisionsoperation vom 13.08.2007 dokumentierte der beklagte Chirurg behandlungsfehlerhaft "Nachresektion in sano". Der bösartige Tumor konnte monatelang wachsen.

2. Alter:
8. Februar 1964
3. Verletzungen:
  • optische und funktionelle Beeinträchtigung aufgrund erheblicher Nachresektionen im Nasenbereich
  • starke Schmerzzustände im Gesicht
  • Depressionen, Panikattacken
  • notwendiges Tragen einer Nasenprothese
4. Urteil:

57.000,00 € zur Abgeltung sämtlicher materieller und immaterieller Ansprüche der Klägeirn

5. Gericht:
OLG Hamm
6. AZ:
I-3 U 50/12
7. Datum:
29. Oktober 2012


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