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6500,00 Euro - 297/07



1. Haftung:

Haftung im Vergleichswege offen gelassen

Ambulant behandelnder Proktologe informierte den Mandanten nicht, dass er eine am 10.08.2004 durchgeführte Coloskopie wegen einer Verengung nur bis zum distalen Colon ascendens durchgeführt hatte

2. Alter:
Mandant geboren am 13.05.1936
3. Verletzungen:

übersehenes Zökumkarzinom, Tumorstadium pT1 pN0 (0/10), G2, R0
Revisionsoperation am 31.03.2005
notfallmäßige stationäre Aufnahme am 24.03.2005 nach Auftreten von Teerstuhl mit anschließendem Blutverlust
erhebliche Rezidivangst des Mandanten
psychische Belastung, da der Mandant 5 Monate nach Durchführung der Coloskopie beim Beklagten die Diagnose einer Krebserkrankung erhielt, obwohl er sich nach dem 10.08.2004 in der falschen Gewissheit befand, es läge keine Krebserkrankung vor

4. Urteil:

6.500,00 € zur Abgeltung sämtlicher materieller und immaterieller Ansprüche des Klägers

5. Gericht:
6 O 285/07
6. AZ:
16. Januar 2008
7. Datum:
LG Bochum


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